Der Weg zum eigenen Schutzkonzept im Kinder- und Jugendbereich

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Zu Kindeswohlgefährdungen kann es in vielen Zusammenhängen kommen, ob in der häuslichen Umgebung, durch fremde Personen oder auch in Erziehungseinrichtungen. Im Kinder- und Jugendbereich tätige Personen tragen dementsprechend eine große Verantwortung beim Erkennen, Einschätzen und Handeln in diesen Situationen.

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Die Kinder- und Jugendeinrichtung muss gewährleisten ein sicherer Ort für Kinder- und Jugendliche zu sein. Daher ist es für Fachkräfte wichtig, sich Gedanken über ein institutionelles Schutzkonzept zumachen. In dieser Weiterbildung erfahren Sie alle nötigen Details über Schutzkonzepte und wie Sie für Ihre Einrichtung ein eigenes Konzept erstellen. Außerdem lernen Sie Gefährdungssituationen für das Kindeswohl richtig zu erkennen und einzuschätzen. Sie erhalten einen Einblick in die rechtliche Seite des Kinderschutzes sowie notwendige Informationen, um rechtssicher handeln und helfen zu können. Sie erhalten Informationen zu den fachlichen Grundlagen und -begriffen, Einschätzungsinstrumenten und Standards zum Kinderschutz.

Inhalte:

  1. Geschichte des Kinderschutzes
  2. Bedürfnisse von Kindern
  3. Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung
  4. Gefährdungslagen – Erkennungsmerkmale, Ursachen und Auswirkungen
  5. Rechtliche Grundlagen
  6. Das Schutzkonzept
  7. Praxisbeispiele

Zielgruppen:

  • (pädagogisch) Mitarbeitende
  • Fachberatungen
  • Leitungen
  • Lehrkräfte

Ziele:

Alle Beteiligten sind im institutionellen Kinderschutz geschult und können in ihren Einrichtungen die Entwicklung und Umsetzung eines eigenen Schutzkonzeptes unterstützen.

Ihre Dozentin:

Kathrin Große ist Diplom-Sozialpädagogin und systemische Familientherapeutin. Seit über 20 Jahren ist sie im Kinder- und Jugendnotdienst tätig und derzeit Fachbereichsleiterin in diesem Gebiet. Sie ist zur insoweit erfahrenen Fachkraft im Kinderschutz ausgebildet und hat viele Einrichtungen bei der Ausgestaltung ihrer Schutzkonzepte unterstützt. Sie ist Mitkoordinatorin des Netzwerkes Kinderschutz in der Stadt Brandenburg an der Havel und ist in diversen Gremien der Stadt Brandenburg an der Havel aktiv.