Intensivpädagogische Wohngemeinschaft für Kinder- und Jugendliche in Gardelegen – Schwerpunkte Traumapädagogik und Schulförderung

Unsere Wohngruppe für Kinder und Jugendliche mit Schwerpunkt Traumapädagogik in Gardelegen ermöglicht Kindern zur Ruhe zu kommen, Sicherheit sowie die stärkende Kraft der Gemeinschaft erfahren!

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In der Hansestadt Gardelegen, inmitten der Altmark, befindet sich unsere Wohngemeinschaft für Jugendliche zwischen 12 – 18 Jahren. Hier gibt es Platz zum Gestalten und zusammen Wirken! In einem umgebauten Bürogebäude mit angrenzenden Werkstätten verfügt jeder Jugendliche über sein eigenes Zimmer. Gemeinschaft entsteht im großen Garten und Wohnzimmer der WG sowie der großen Kreativ- und Bewegungshalle. Hier machen die Kinder zusammen Yoga, setzen Permakultur-Gartenprojekte um, treffen sich mit Freunden, machen Kunst, bauen etwas an der Werkbank, springen Trampolin oder auch in den Pool und dabei – trotz bereits schwierige biografischer Erfahrungen – so richtig mitten ins Leben. Sie erfahren Sicherheit, Wertschätzung und heilende Gemeinschaft und meistern gemeinsam mit den Fachkräften der WG die Herausforderungen des Alltags, bis sie sich auf in ein selbstständiges Leben machen möchten.

Was:

  • stationäre Wohnform für Kinder und Jugendliche
  • mögliche Schwerpunkte: traumapädagogische Angebote, Schulförderung und Schulbegleitung
  • nach § 34, §41, ggf. §42 SGB VIII (mögliche Anschluss- oder Kombinationshilfen: § 35, §31 SGBVIII
  • Wohnraum in Einzelzimmern + Gemeinschaftsräume, Lernräume zusammen mit anderen Kindern und Jugendlichen
  • sozialpädagogische Beratung und Begleitung mit umfassender Vernetzung oder soweit möglich eigenen therapeutischen Angebotsbereichen

Ziele:

  • Bereitstellung eines sicheren Ortes für neue positive Erfahrungen, sicherer Bindungen, Begleitung der jungen Menschen sich selbst und ihre Handlungsmuster verstehen zu lernen, Entwicklungshemmnisse überwinden und Entwicklungsverzögerungen aufholen
  • Soziale und emotionale Stabilisierung, Aufbau von Vertrauen zu sich selbst und Anderen
  • Förderung der jungen Menschen in den Bereichen Selbstwert, physischer und psychischer Gesundheit, Bewältigung von Entwicklungsproblemen, sozialer, individueller, emotionaler Fähigkeiten und Fertigkeiten, Integration in soziales Netzwerk, Verortung im familialen System und dem Arrangieren oder soweit möglich Auflösen familialer Konflikte, schulische und später berufliche Integration, Verselbstständigung in den Bereichen alltagspraktische und Wohnkompetenzen, Finanzen, Gesundheit, Verantwortungsübernahme, soziales Netzwerk, ggf. Gestaltung eines Übergangs in Anschlusshilfen und Unterstützungssysteme, gesellschaftliche Integration

Wer:

  • Jugendliche und junge Volljährige von 12-27 Jahren, die aktuell nicht in Ihrer Herkunftsfamilie leben können und besondere Belastungen aufweisen; sowohl Mädchen als auch Jungen, sowohl deutsche als auch ausländische junge Menschen
  • Ausschlusskriterien: schwere, unbehandelte Sucht/unbehandelte schwere psychische Krankheit oder soziale/individuelle Verhaltensweisen, die andere Bewohner gefährden können

Warum:

  • Verstärkung von gesellschaftlichen sozialen und individuellen Problemlagen als Belastungsfaktoren für die Entwicklung junger Menschen, z.B. Armut, psychische Belastungen, Benachteiligung auf Grund kultureller oder sozialer Herkunft, Pluralisierung und damit komplexer werdende Zugänge zu Bildung/Arbeit, Verlängerung der Lebensphase Jugend
  • Mangel an spezifischen Unterstützungsangeboten in der stationären Erziehungshilfe
  • Mangel an Koordination der verschiedenen, teilweise gleichzeitig zuständigen Sozialsysteme für die Zielgruppe ab 18 Jahre

Wann:

  • 365 Tage/Jahr à 24 Stunden

Wo:

  • Einzelzimmer und Gemeinschaftsräume in einem freistehenden Haus in ruhiger Lage, mit Hof, Garten und Werkstätten
  • Übergangsbetreuung in den eigenen Wohnraum möglich oder intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung/SPFH im eigenen Wohnraum möglich

Wie:

  • Bereitstellung eines sicheren Lebensraums mit einem intensiven sozialpädagogischen Angebot und einem fördernden Verhältnis von Sicherheit gebenden Strukturen gepaart mit Freiwilligkeit, Rückzugsmöglichkeiten, individueller Ausrichtung der Leistung
  • Arbeitsweisen:
    • Psychosoziale Anamnese mit systemischer Ausrichtung, Biografiearbeit, Einzelgespräche, Arbeitskonzept, Beteiligung, Soziale Gruppenarbeit, Familienarbeit, Netzwerkarbeit, schulpädagogische/berufspädagogische Leistungen, Modelllernen & Training
    • ganzheitliches intensivpädagogisches Arbeitskonzept, welches auf folgenden Aspekten fußt:
      • Fachstandards der Bundesarbeitsgemeinschaft für Traumapädagogik
      • ein sicherer Ort (Strukturen, Rückzugsräume, Imagination nach Reddemann)
      • freud- und liebevolle Atmosphäre
      • Neurowissenschaften (EMDR, Hypnotherapie, Progressive Muskelentspannung, Meditation…)
      • Bindungstheorie, sichere Beziehungen und positive Bindungserfahrungen
      • Natur- und Umweltpädagogik, tiergestützte Verfahren als Weg sich selbst verbunden mit der Welt zu erleben und das Kohärenzgefühl zu stärken, Training von Selbstwahrnehmung und Abgrenzung
      • Bewegung: Sport, Körpertherapien, Yoga als Ventil zum Spannungsabbau, zur Förderung körperlichen Wohlbefindens, als Aktivierungszugang zu störungsbedingenden Hirnarealen, Ergotherapie, Reittherapie, Physiotherapie, Logopädie
      • Gespräche (pädagogisch, therapeutisch, beratend, Einzel/Gruppe, …)
      • Musik, Kunst, Theater als Plattform für Emotionen, stabilisierender Imagination, Ausdruck und Entwicklung
    • Qualitätssicherung und Evaluation auf den Ebenen Organisation, Adressaten & Personal

Team und Netzwerk:

  • unser Personalschlüssel liegt bei 7,4 Vollzeitäquivalenten für 8 Plätze
  • für die Begleitung und Unterstützung der Kinder und Jugendlichen sind vom Landesjugendamt Sachsen-Anhalt anerkannte Fachkräfte im Haus tätig, die von Alltagsbegleitern und Helfern im Hauswirtschaftsbereich unterstützt werden
  • Kooperationen bestehen einerseits zu trägerinternen Angeboten (z. B. Kinder- und Jugenderholung im Harz-Park Güntersberge) sowie z.B. zu anderen Akteuren der Kinder- und Jugendhilfe, des Bildungs- und Gesundheitswesens sowie der Kommune.

Flyer Gardelegen

 

 

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