Schiff Ahoi! Schlepper „Erika“ wird in Roßleben aufbereitet

An unserem Standort Roßleben wird seit 1. September der letzte bis 1975 auf der Unstrut aktive Schlepper „Erika“ als technisches Denkmal hergerichtet und so ein Teil der Entwicklung „Unstrut-Schifffahrt“ der Region bekannt gemacht werden. Das Ganze geschieht ohne kommerziellen Hintergrund im Rahmen der neu geschaffenen Arbeitsgelegenheit „Unstrut – Schiff Ahoi“ und wird der breiten Öffentlichkeit in der Region zugänglich sein.

Stadt Roßleben-Wiehe begrüßt die Arbeiten

Die notwendigen Arbeiten beziehen sich auf die Bereiche Holz, Farbe und Metall sowie auf den Naturschutz. Die Tätigkeitsfelder umfassen z.B. die Aufbereitung und Reparatur der Außenhaut des Schleppers, die Reparatur der verschiedenen Holzaufbauten, Farb- und Lackierarbeiten, den Ausbau des Motors und dessen Aufbereitung um nur einige zu nennen. Die Arbeiten werden durch die Stadt Roßleben-Wiehe begrüßt und unterstützt.

Die Unstrut wurde bis 1975 in Region als Arbeitgeber und als Arbeitsplatz betrachtet. Schifffahrt auf der Unstrut ist mindestens seit 1612 belegt. Der Wasserweg sorgte für zunehmenden wirtschaftlichen Aufschwung. Transportiert wurden insbesondere der berühmte Sandstein aus Nebra, der weite Verbreitung fand, Kalkstein aus Freyburg, Salz aus Artern sowie Getreide und Rüben.

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