Beschäftigungsprojekt für geflüchtete Jugendliche und junge Erwachsene
Das Projekt „KIJU 3.0 – Interkulturelle Werkstattprojekte“ richtet sich an unbegleitete geflüchtete Jugendliche in Nordhausen. Ziel ist es, jungen Menschen durch sinnvolle Beschäftigung, Bildung und soziale Teilhabe eine langfristige Perspektive zu geben. Über praxisnahe Werkstattangebote und begleitende Bildungsmaßnahmen werden berufliche Fähigkeiten, Sprachkenntnisse und soziale Kompetenzen gestärkt, um eine nachhaltige Integration in Ausbildung und Arbeit zu erreichen.
Im Mittelpunkt steht der Gedanke, gesellschaftliche Teilhabe und Selbstständigkeit zu fördern – ein wichtiger Schritt, um jungen Geflüchteten Orientierung und Zukunftschancen in Deutschland zu bieten.
Ziele des Projekts KIJU 3.0
Das Projekt verfolgt vier zentrale Ziele, die aufeinander aufbauen und den Weg in eine berufliche Zukunft ebnen:
- Verbesserung von Sprache und Bildung, durch gezielte Deutschförderung und praxisorientiertes Lernen
- Kennenlernen des Arbeitsalltags in Deutschland, um Strukturen, Erwartungen und Arbeitskultur zu verstehen
- Erwerb fachlicher Grundkenntnisse, in verschiedenen Werkstattbereichen zur Vorbereitung auf Ausbildung oder Beruf
- Berufliche Orientierung und Integration, als Brücke zu Ausbildung, Praktikum oder Beschäftigung
Inhalte und Methoden
Um diese Ziele zu erreichen, kombiniert das Projekt verschiedene pädagogische, sprachliche und praktische Ansätze. Dazu gehören:
- Werkstatt- und Projektangebote mit handwerklichem und kreativem Schwerpunkt
- Intensive Deutschförderung zur Verbesserung sprachlicher Kompetenzen
- Bildungs- und Informationsangebote zur Orientierung im Alltag und im Beruf
- Betriebliche Praktika zur praxisnahen Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt
- Sozialpädagogische Begleitung zur individuellen Unterstützung
- Gemeinschaftliche Aktivitäten wie offene Thementreffs, Exkursionen und Freizeitangebote zur Förderung sozialer Integration
Organisatorische Informationen
Laufzeit und Dauer
Die individuelle betriebliche Qualifizierung dauert in der Regel bis zu 24 Monate und kann bei Bedarf verlängert werden.
Die Teilnehmer:innen nehmen täglich von 7:00 Uhr bis 14:00 Uhr am Projekt teil.
Projektlaufzeit: 01.01.2023 – 31.12.2025
Zielgruppe
Das Angebot richtet sich an junge geflüchtete Menschen unter 27 Jahren aus dem Landkreis Nordhausen, die keine Leistungen nach dem SGB II beziehen.
Zugangsvoraussetzungen und Anmeldung
Eine Teilnahme ist möglich über eine Zuweisung durch das Landratsamt Nordhausen oder durch persönliche Anmeldung im Projekt.