Projekt KOMPASS – Du hast Stress in der Schule? Dann komm zu uns.
Das Projekt KOMPASS richtet sich an schulverweigernde Jugendliche im Landkreis Harz und unterstützt sie dabei, neue schulische und berufliche Perspektiven zu entwickeln. Ziel ist es, junge Menschen individuell zu begleiten und ihnen realistische Wege zurück in Bildung oder Ausbildung zu eröffnen.
Für wen ist das Projekt KOMPASS?
Das Angebot richtet sich an Jugendliche
- ab Klassenstufe 7 bzw. ab dem 7. Schulbesuchsjahr
- mit aktiver oder passiver Schulverweigerung
- bei denen schulische Maßnahmen zur Reintegration bereits ausgeschöpft wurden
- aus Sekundar- und Gemeinschaftsschulen (Förderschulen und Gymnasien sind nicht ausgeschlossen)
- mit Wohnsitz in Sachsen-Anhalt
Ziele des Projekts
Neue Perspektiven für Schule und Beruf
Das Projekt KOMPASS begleitet schulverweigernde Jugendliche schrittweise zurück in die Schule oder in berufliche Perspektiven. Der Fokus liegt auf praktischen Erfahrungen, individueller Förderung und einer realistischen Zukunftsplanung. Ziel ist es, die Chancen auf einen Schulabschluss sowie auf eine erfolgreiche Berufsausbildung nachhaltig zu verbessern.
Inhalte und Angebote im Projekt KOMPASS
Individuelle Begleitung und praxisnahe Förderung
Die Teilnahme am Projekt ist in der Regel auf bis zu zwölf Monate angelegt. Zu Beginn unterstützt eine Orientierungsphase von bis zu sechs Wochen dabei, Fähigkeiten, Interessen und Perspektiven zu klären.
Das Projekt bietet unter anderem:
- aufsuchende Arbeit und ein Beratungsmobil
- Mobilitätstraining
- Kompetenz- und Potenzialanalysen
- praktische Erprobungen beim Träger und in regionalen Betrieben
- Stützunterricht und individuelle Förderung
- enge Begleitung bei der persönlichen Zukunftsplanung
Ein zentraler Bestandteil ist die enge Zusammenarbeit mit Schule und Eltern, einschließlich regelmäßiger Rückmeldungen und Monatsberichte, beispielsweise zu Fehlzeiten und Entwicklungsfortschritten.
Projektzeitraum
01.08.2025 – 31.12.2027

So erfolgt die Teilnahme
Der Einstieg in das Projekt erfolgt über ein gemeinsames Erstgespräch mit Jugendlichen, Sorgeberechtigten, Schule und Projekt. Nach verbindlicher Klärung der Rahmenbedingungen stellen die Sorgeberechtigten über die Schule einen formlosen Antrag auf Lernortverlagerung beim zuständigen Landesschulamt.