Neuer Spielplatz für die BurgKita

Der Garten als dritter Erzieher

„Nur drinnen spielen ist doof!“ Seit Herbst dieses Jahres erfreuen sich die 50 Kinder der BurgKita in Halle (Saale) eines neuen großzügigen Spielplatzes. Der bestehende Garten auf dem Gelände des Volkspark Halle wurde dabei speziell für die Bedürfnisse der Kinder und dem pädagogischen Konzepts der Kita entsprechend umgestaltet. Birthe Mallach-Mlynczak, Spiel-und Lerndesignerin sowie Absolventin der Kunsthochschule Burg Giebichenstein, hat zusammen mit Professorin Karin Schmidt-Ruhland ein Spiel- und Lernkonzept entwickelt, welches den Garten als „dritten Erzieher“ betrachtet. Dabei wurde absichtlich die verwilderte Charakteristik des Geländes erhalten. Die zahlreichen Verstecke und unterschiedlichen Höhen auf der knapp 2.000 Quadratmeter großen Fläche sollen dabei zum Rollenspiel und zur Erforschung anregen. Neben einer Rutsche, Indianerzelten und mehreren Holzhäusern sollen im kommenden Frühling weitere Spielmöglichkeiten entstehen.

„Wir freuen uns sehr, dass mit Eröffnung der Außenfläche der BurgKita die Kinder einen außerordentlich anregenden Ort erhalten und ein weiterer Schritt erreicht werden konnte“, so Wolfgang Stockert, Kanzler der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, der seit 2008 maßgeblich an der Umsetzung der Kindertagesstätte beteiligt ist. Diese ist dabei nicht nur Betriebskindergarten für Kinder von Studierenden und Mitarbeitern der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, sondern auch Lernort für die Studenten des Studiengang Spiel- und Lerndesign, welche hier Podukte und Konzepte auf ihre Praxistauglichkeit prüfen können.

Träger der Kita ist das VHS-Bildungswerk, welches mit seinen pädagogischen Mitarbeitern hier 15 Krippenkinder und 35 drei bis sechs jährige Kindergartenkinder betreut.

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